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Aktuelles aus dem Blog


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Sharing Space at the Meeting Place

We have spent the last few days with Amutat Shekel from South Jerusalem and the Arab Society of the Physically Handicapped. Once again, the campus at Tabgha was filled with life and sound. The community at Tabgha was reminded that our services extend to, and are appreciated by, a wide variety of groups. Shekel works with severely disabled people and is therefore more limited in its flexibility and activity while the Arab Society works with the physically disabled. Regardless, the pool has been filled with smiling faces floating slowly along its surface. In the night a staff member from Shekel strums a guitar while the rest of the community sings loudly, the voices echoing against the walls of the Beit Noah and across the pool. Shekel In Front of the Beit Noah Though the Arab Society has since left, we were happy to share our campus with the two groups simultaneously. Shekel will have spent a week with us at Beit Noah. For them, Tabgha is a very special place because, for various reasons, it is about the only place that they can take overnight holidays. Though they will leave tomorrow, we were happy to host them and know that they will visit us again.

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Gang über eine stille Baustelle

Liebe Freunde unserer Gemeinschaft, die Sie mit Interesse unsere Entwicklungen auf der Baustelle unseres neuen Klosters verfolgen! Herzlich grüße ich Sie zum Pfingstfest und wünsche Ihnen im Herzen die Freude des Heiligen Geistes.
Stille Kunst einer Baustelle. Wenn der Heilige Geist so wirkt, wie der Wind heute Morgen bei der Eucharistiefeier in Dalmanutha am Seeufer so manches durcheinander geblasen hat, dann haben wir noch einige Überraschungen zu erwarten. Es war ein bewegter und schöner Gottesdienst, den wir mit Gästen aus nah und fern gefeiert haben. Pater Zacharias erinnerte uns in seiner Predigt an die Zuversicht unserer Herzen in der Kraft des Heiligen Geistes, der sich nicht nach weltlichen und menschlichen Maßstäben richtet.

Stille Kunst einer Baustelle. Im Anschluss an den Gottesdienst ging ich über die Baustelle, auf der es ganz still war.
Sonntagsruhe.
Die Baustelle konnte ausruhen, und die Arbeiter tun es in ihren Familien zuhause in Nazareth und Mughar hoffentlich auch. Ein solcher Gang über eine stille Baustelle kann zu einem Gang werden wie durch eine Ausstellung, durch ein Museum moderner Kunst.
Stille Kunst einer Baustelle. Eine Baustelle, die wie ein abgeschnittener Film ‚stehen bleibt‘, zeigt in vielen Details unendliche Handgriffe der Arbeiter, wunderbare Abdrücke von gewachsenem Holz der Verschalungen im Beton, zufällig geworfene ‚Bilder gebrauchter Nägel‘ auf dem Boden, überraschende Perspektiven, Verschlüsse und Öffnungen… Dieser stille Gang bringt neben der Freude an überraschenden Details vor allem Dankbarkeit hervor, der sich richtet an die Arbeiter in Ihrer täglichen Mühe, die vielen Spender, die den Bau überhaupt erst ermöglichen, all jene (Architekten, Bauunternehmer, Ingenieure, Bauherren, Mönche….), die in dieses werdende Werk eingebunden sind, und all das, was mit diesem Schritt der Stabilisierung monastischen Lebens hier am Ort der Wunderbaren Brotvermehrung zum Ausdruck gebracht wird…

Mit diesem Dank richte ich mich heute am Pfingstfest an Sie…bis zum nächsten Blog von der Baustelle!

Baustelle zu Pfingsten.

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Vom Leben und/auf der Baustelle

Und sie rollen wieder: Die Betonmischer sind heute wieder da!
Letzte Woche wurden für die Außenmauern der Laundry (Wäscherei) und für die Mauer der Infirmerie (Krankenzimmer) im Westflügel des neuen Klosters verschalt. An den Eckpunkten befestigten die Handwerker die Schalbretter besonders fest mit extra Draht, weil später der Druck des einfließenden Beton dort am stärksten ist.
Jetzt kann der eingegossene Beton aushärten. Danach beginnen die Schalarbeiten für die Decke der Wäscherei, was zugleich der Fußboden unseres neuen Oratoriums sein wird.

In einem hohlen Baumtsamm beim alten Kloster waren andere „Baumeister” am Werk: Ein Wiederhopfpärchchen hat im Stamm Junge, und die machen zeitweise enormen Lärm vor Hunger. Die Eltern kommen fast nicht nach mit Füttern.

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Continuing Our Work at Tabgha

We had a wonderful time spending the last few days with the Rehabilitation Youth Center of Jerusalem and we were reminded of the importance of Tabgha. Once again, Katharina's newly renovated animal-house was put to use and the group sat for hours petting the rabbits. This activity provides a relaxing and meditative therapy for the group members, especially those with mental or behavioral disabilities. It was especially rewarding to watch one member, who generally harms animals because he feels threatened by them, sit quietly and carefully pet the rabbits. The Youth Center consists of about 30 students from a very mixed background ranging from Orthodox Jews to Arab Muslims. Spending Time with the Rabbits Some parents of the group-members in fact consulted their Rabbi before allowing their child to visit us at Tabgha, to which the Rabbi consented. It is this very idea that we try to uphold here at Tabgha: a meeting between a variety of cultures, religions, and backgrounds in a respectful environment. We thank the Rehabilitation Youth Center for joining us here again this year and look forward to seeing them soon.

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Von Wänden und Konturen

Nun nimmt die Außen- und Innenmauer im Südflügel des Klosters immer mehr Gestalt an!
Die Verschalungsarbeiten von Wäscherei, Refektorium, Küche und Wirtschaftsräumen sind im vollen Gange, so dass man sich die Räume immer besser vorstellen kann.
Skizze zum Wandaufbau des neuen Klosters.
An Hand der Skizze, die nicht im Maßstab ist, möchte ich für Sie, liebe Leser, die Bauweise des Mauerwerks darstellen: An die Betonmauer schließt sich ein 8 cm starker styroporartiger Dämmstoff an. Am Eisengeflecht werden zum Teil die Leitungen befestigt. Diese verlaufen in der Luftschicht. Die Luftschicht bietet damit auch Raum für Strom- und Wasserleitungen, für Telefon- und Internetanschluß. Vor allem ist sie Klimaschutz gegen Hitze und Kälte.

Die Kalksteinverkleidung macht das Ganze erst schön und harmoniert mit der hellen Außenwand unsrer Brotvermehrungskirche. Im Vertrauen auf unsre Handwerker und Fachleute wünschen wir gutes Gelingen und Gottes Segen!

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Vom betonfesten Gottvertrauen

Liebe Leser des Bautagebuchs, das dürfte Sie interessieren:
Von den Betonmischern, die zu uns kamen, wurde von jeder Lieferung eine Probe entnommen. Das ist Pflicht.

Betonarbeiten am Westflügel (25. Mai 2011). Die Proben werden eingeschickt und nach etwa 20 Tagen wird die Betonprobe geprüft auf Druckfestigkeit und Qualität. Sollten Mängel auftreten, muss der Bauingenieur entscheiden, ob weitergebaut werden kann und darf. Wir vertrauen auf unsern Herrgott und dem Heiligen Josef. So sollte nix schief gehen!

Aktuell wird die Wäscherei (Laundry) verschalt. In der Etage darüber entsteht später das Oratorium.
Im Zellentrakt und in den Fluren sind bereits die Steinarbeiten zugange. Mit dem schönen Kalkstein verschwinden dann auch die grauen Betonfassaden.

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Ein Kunstwerk tief im Beton

Heute (25. Mai 2011) ist ein modernes Kunstwerk im wahrsten Sinne des Wortes verschütt gegangen: Die in akribischer Handarbeit gelegte Stahlkonstruktion der erdbebensicheren Fundamentierung wurde heute Vormittag mit Zement gefüllt.

– Ohne Worte! – 230 Kubik Beton in 28 LKW-Ladungen rollten von einem Zementwerk in Mughar zu uns nach Tabgha, in regelmäßigen Abständen über den Parkplatz vor der Brotvermehrungskirche, hindurch zwischen an- und abreisenden Pilgern und Touristen und ihren Bussen. Es verlief alles flüssig und reibungslos.
Die Stahlverstrebungen, die nun unsichtbar geworden sind, ergaben aus der Nähe wie aus der Ferne ein beeindruckendes Bild. Aus der Ferne heißt: fotografiert aus der herausgefahrenen Baggerschaufel – nur etwas für Schwindelfreie, nichts für mich. Meine Kamera habe ich stattdessen Shadi, dem Bauunternehmer-Junior in die Hand gedrückt.

Die Fundamente des Westflügels inklusiv des Oratoriums sind nun also gelegt! – Gott sei Dank, eine weitere Etappe im Klosterneubau, die natürlich im Anschluss vor Feierabend kurz gefeiert wurde. Und wenn der Zement trocken ist, kann man schon in Gedanken durch die neuen Räume gehen.

Ein kunstvolles Flechtwerk – aus 18 Tonnen Stahl!

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230 m³ Beton für die Küche, das Refektorium und die Bibliothek

Eben wird das Fundament des Westflügels gegossen!
Seit 6:30 Uhr rollen die Betonmischer, und der Lärm der Baustelle vermengt sich mit unserem Gebet in der Meßfeier: Alles zur Ehre Gottes und zum Wohl der Menschen.
So fließen bis heute Nachmittag 230 Kubikmeter Beton auf den verschalten Boden. In den Tagen zuvor wurden etwa 18 Tonnen Eisen in Geflecht verlegt. Eine Arbeit,die selbst sehr schön und kompetent gefertigt ist.
Die ersten Bewohner des neuen Klosters... Es herrscht ein schönes Arbeitsklima. Das muß auch mal erwähnt sein.
Die Abeiten verlaufen gut und bis jetzt unfallfrei. Im Innenhof treibt der Olivenbaum bereits neue Zweige.So kommt auch schon Leben ins neue Kloster rein. Die Schwalben, die ihr Nest im Kreuzgang gebaut haben, haben ihre Jungen schon aufgezogen: Sie sind jetzt flügge und selbstständig.

PS: Bilder von den heutigen Arbeiten folgen auch noch!

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Das Leben hinter den Zahlen

23. Mai 1982, die Brotvermehrungskirche wird geweiht.
23. Mai 2011, wir feiern den 29. Geburtstag der Brotvermehrungskirche: 6.30 Uhr das Pontifikalamt mit Abt Benedikt beginnt ( „So früh habe ich noch kein Pontifikalamt gefeier!” ). – 7.15 Uhr: Pontifikalamt hin oder her: Für die Arbeiter ist normaler Arbeitstag, und so erklingen draußen schon die Baumaschinen, als wir noch nicht bei der Kommunion sind. Denn:
23. Mai 2012: 30 Jahre Kirchweihfest in Tabgha und, so Gott will, auch die Einweihung des neuen Klosters.

1967 sagen die einen und meinen: Das muss die Basis sein für die Grenzen zweier Staaten hier um uns herum.
1967 sagen die anderen meinen: Das entspricht keiner Realität und Vernunft.

September 2011 sagen die einen und meinen: Dann wird ein palästinensischer Staat ausgerufen. Auf Basis der Grenzen von 1967. Und wenn er dann von weiteren Staaten anerkannt wird?
September 2011, dann sind auf einmal israelische Truppen und israelische Siedler wirklich und anerkanntermaßen in einem fremden Staat.

Bloße Zahlen und Daten. Auf die Landkarten des Lebens einzelner Menschen übertragen sind sie aber mehr. Was werden wir in einem Jahr, am 24. Mai 2012 damit verbinden?

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Hoffnung? – Hoffnung!

Inzwischen gibt es bei Wikipedia schon einen Artikel von einem Ereignis, von dem man eigentlich nicht weiß, ob es überhaupt schon real ist: Third Intifada.

Der Wiki-Autor datiert den Beginn mit dem 15. Mai, dem vergangenen Sonntag, als Israels Grenzen und Checkpoints gestürmt wurden. In der israelischen Zeitung Haaretz fragt Gideon Levy, ob mit dem Tod und der Beisetzung des 17jährigen Milad am vergangenen Freitag in Jerusalem diese Dritte Intifada schon begonnen hat.
Ich sehe noch einmal die Fotos im Internet vor mir: Auf einem Bild war der Beerdigungszug zu sehen. Der mit der Fahne geschmückte Sarg mittendrin. Im Hintergrund die Altstadt mit dem Felsendom – und am linken Bildrand noch zu erkennen: der Zionsberg mit der Dormitio-Basilika...

Hoffnung? – Hoffnung! (Foto: Sammlung des 37. Theologischen Studienjahres) Ob man die Ereignisse der vergangenen Tage schon als Intifada bezeichnen kann (oder muss), das weiß ich nicht. – Aber es ist tragisch und, ich fürchte, grundfalsch, mit diesem Begriff zu operieren. Es wird nicht real und wahr, nur weil es nun einen Wiki-Artikel darüber gibt und der Begriff von immer mehr Journalisten (auch in deutschsprachigen Medien) aufgefriffen wird. Schon gar nicht wird es auf diesem Wege gut und gerecht. – Gleich aus welcher Perspektive.
Ich wünsche mir, dass wir Menschen es unabhägig von unseren Sprachen und Religionen, unseren Meinungen und Vorteilen immer mehr schaffen, die Grenzen und Checkpoints zwischen uns und gegen uns zu überwinden. Ohne Gewalt. Einfach als Menschen.

Vielleicht kann uns das vergangenen Wochenende zumindest bleibend erinnern. Hier im Heiligen Land und überall.

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