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Meldung im Detail


Neues aus Tabgha

29. Juli 2015

Blick in das abgedeckte Atrium

Gut einen Monat nach dem Brandanschlag gibt es schon wieder einige erfreuliche Nachrichten: Ein professionelles Bauunternehmen hat in wenigen Tagen intensiver Arbeit die Asche und den Schutt des Brandes abgetragen. Ebenso wurden bereits die verbrannten Teile des Daches abgenommen. Mittels einer provisorischen Holzwand wurde ein Zugang zur Kirche geschaffen, sodass die Kirche inzwischen für Pilger wieder zugänglich ist.

Der provisorische Laden Durch den Brand, den Schwelbrand einige Tage später und durch die Löscharbeiten ist der Laden leider weitgehend zerstört worden. Auch die Waren haben Wasser- und Brandschäden erlitten. Um den vielen Pilgern wenigstens ein kleineres Sortiment an Waren anbieten zu können, wurden im Durchgang einige Tische aufgestellt, an denen verschiedene Souvenirs zum Verkauf angeboten werden. Dadurch sind uns nach der Zeit des vollständigen Verdienstausfalls durch die Schließung des Geländes wieder eigenständige Einnahmen für den Unterhalt des Klosters und die Bezahlung der Angestellten möglich. Um den Pilgern einen Eindruck dessen zu vermitteln, was in der Brandnacht geschehen ist, wurde an der Wand des provisorischen Durchgangs eine kleine Fotogalerie eingerichtet.

Während der Betrieb unserer Behindertenbegegnungsstätte Beit Noah unvermindert weiterläuft und auch unsere Gottesdienstplätze wieder für Pilgermessen genutzt werden, laufen die Planungen für die Zukunft von Tabgha auf Hochtouren.
Aufräumarbeiten Gemeinsam mit dem Deutschen Verein vom Heiligen Lande geht es nun nach den ersten Aufräumarbeiten darum, den genauen Schaden an den Gebäuden festzustellen und die Reinigung und den Wiederaufbau zu planen. Gleichzeitig konnten erste Maßnahmen ergriffen werden, um in Zukunft ähnlichen Anschlägen besser vorzubeugen. All dies wird auch dadurch möglich, dass uns in den vergangenen Wochen sehr viele Menschen ihre Solidarität in Form einer Spende gezeigt haben. Dafür sind wir sehr dankbar. Um unsere Arbeit für die Pilger und die Gäste auf der Behindertenbegegnungsstätte auch in Zukunft möglich zu machen und deren Sicherheit zu erhöhen, werden wir auch in Zukunft auf die Unterstützung vieler angewiesen sein. Deshalb sind wir sehr froh, dass so viele Menschen in Israel, Deutschland und auf der ganzen Welt unser Anliegen teilen, Tabgha als einen Ort der Begegnung zu erhalten und weiterzuentwickeln.

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