Einzelne Ikonen
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| Mandylion”: Das nicht von Menschenhand gemalte Bild | ![]() |
| Unser Ordensvater: Benedikt von Nursia | ![]() |
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Ikonen
Christus Pantokrator. (Bild vergrößern)
Das griechische Wort εικόνα, Ikone, meint mehr als einfach Bild. Ikonen sind in ihrer Entstehung und Technik zwar Bilder. Doch sie beziehen sich auf ein Ur-Bild, das sie nicht einfach nur abbilden wollen, sondern das sie vielmehr gegenwärtig machen.
Man kann sie vielleicht mit einem Foto eines geliebten Menschen vergleichen, das man in einem Medaillon an einer Halskette mit sich trägt, oder zwischen Ausweis und Kredit-Karte in der Brieftasche. Was man einem solchen Foto an Zuneigung entgegenbringt, welche Erinnerungen man damit verbindet – das bezieht sich auf die Person selbst, nicht aber auf das Fotopapier und die Farbe.
In dieser Weise sind es auch nicht die Ikonen selbst, denen besonders in der Liturgie der Ostkirchen Verehrung zukommt. Es sind vielmehr die dargestellten Personen und Ereignisse, die mit den Ikonen in der Liturgie und im Kirchenraum gegenwärtig sind.
Theologie in Farbe
Ikonen sind daher mehr als Bilder und Dekoration: Mit Farben und Gold, in meist einfachen Formen und Linien, festgelegten Gesten und Darstellungsformen wird in ihnen Theologie sichtbar, ja, nahezu greifbar.
Gottesmutter des Zeichens. (Bild vergrößern)
Ikonen sind Theologie in Farbe, denn sie sprechen über Gott und Seine Geschichte mit den Menschen, über die Heilsereignisse in Jesus Christus, über die Heiligen des Alten und des Neuen Bundes bis in unsere Tage hinein.
Bestimmte Ikonen haben in unseren Klöstern einen festen Platz. Andere haben ihren Ort und ihre Zeit zu bestimmten Tagen und Festen.
Die Ikonen, die hier kurz vorgestellt werden, sind deshalb im Sinne des oben gesagten, keine Bildergalerie. Sie sind vielmehr Bestandteile unseres gottesdienstlichen und alltäglichen Lebens vor dem Angesicht Gottes.







