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„Schnurgerüst“ heißt auf arabisch „Schnurgerüst“

„…der ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Felsen gebaut hat“ (Mt 7,24) – wenn Jesus die Bergpredigt wirklich auf dem Berg der Seligpreisungen gehalten hat, dann hat er dabei auf Tabgha heruntergeschaut.
Schnurgerüst Natürlich haben wir seine Worte auch gehört, und Gott sei Dank ist der Grund der Baugrube fast überall guter, gewachsener Fels. Nur in der südöstlichen Ecke reicht das weiche Erdreich tief hinab. Dort braucht es zunächst einen Bodenaustausch. Noch unter dem Fundament müssen fast zwei Meter Schotter verschiedener Güte Schicht für Schicht verdichtet und von einem speziellen Laboratorium geprüft werden – dann kann es weitergehen.
Nebenbei habe ich meinen arabischen Wortschatz wieder erweitern können: Außer der „Schalung“ gibt es im Arabischen auch das „Schnurgerüst“ – hier entlang der Baugrube zu sehen. Es ist allerdings auch für die Araber nicht ganz leicht auszusprechen…

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Was wir so alles wegwerfen

Heute früh, als ich in der Kirche am weit geöffneten Hauptportal vorbei kam, drang vom Kirchvorplatz ein Riesenlärm in die Kirche. Draußen saß eine Krähe in einem der Mülleimer und warf Plastikflaschen und Getränkedosen aus der Tonne raus, bis sie eine glitzernde und knisternde Chips-Türe fand, mit der sie stolz im Schnabel an mir vorbeiflog und sich erst mal auf die Friedhofsmauer bei den Armeniern setzte... Sie hatte also im Müll der Menschen etwas gefunden, was ihr wertvoll war. - Ich habe die kleine Episode dann gleich in die Einführung der Messe miteinbauen können.
Als ich dann aber während des Danksagungsliedes vom Priestersitz wieder aus dem nach wie vor offenen Portal schaute und damit direkt auf eine der Mülltonnen auf dem Vorplatz, wurde mir merkwürdig zumute. Denn dann kam ein junger Araber und kramte die kleinen Getränkeflaschen, auf die es wenige Agorot Pfand gibt, aus den Tonnen heraus und packte sie in seinen Plastiksack...

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Vom Segen des Baulärms

Mit Beginn der Bauarbeiten haben wir unsere Gottesdienstzeiten am Morgen eigens so verändert, dass wir die Kirche verlassen haben, bevor um sieben Uhr der Baulärm beginnt. Ein halbes Jahr lang hätte es das nicht gebraucht, weil die Bauarbeiten unterbrochen waren.
Baumaschinen Seit Anfang Oktober hören wir gegen Ende der Messe wieder Geräusche vom Öffnen des Tores, vom Hereinfahren des Baggers und die Stimmen der Bauarbeiter. Wenn sie sich in das letzte Lied oder den Segen mischen, stört das gar nicht – vielmehr empfinden wir es selbst als einen Segen, dass es endlich weiter geht. So hoffen wir, dass auch die anstehenden Aushub- und Fundamentierungsarbeiten unter dem Segen Gottes stehen.

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